Mit Design Thinking komplexe Probleme kreativ und strukturiert lösen

Bereits seit zwei Jahren arbeite ich mit Design Thinking-Elementen in meinen Kreativ-Workshops. Nun war es an der Zeit, meine Kenntnisse zu vertiefen. Mit der Brainbirds Academy landete ich in den modernen Design Offices im Frankfurter Westend.

Und so war eine wichtige Voraussetzung, nämlich eine agile Arbeitsumgebung zu nutzen, bereits hergestellt. Helle Räume mit Stehtischen und Hockern, Pinnwänden und beschreibbaren Wänden, stapelweise bunte Post its, Lego und andere Bastelmaterialien und - gutes Essen und erstklassiger Kaffee.

Auch die zweite Voraussetzung – eine heterogene Gruppe – konnte die Academy bieten: 12 Trainer, Beraterinnen, Scrum-Master und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen erarbeiteten sich den DT-Prozess unter der sympathischen und kompetenten Moderation von Trainerin Laura Krentzlin.

Ich habe ein vertiefendes Verständnis der Methode erhalten, viele kreative Methoden ausprobiert, und Neues gelernt. Sie wissen ja: „Kenn ich“ und „Kann ich“ ist nicht dasselbe! Großen Spaß hatten die Teams bei der berühmten Marshmallow Challenge. Wer sich anschauen möchte wie die Challenge funktioniert, findet auf You tube ein tolles Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=H0_yKBitO8M

Mir haben die Straßeninterviews zu unserer selbst gewählten Challenge besonderen Spaß gemacht: Nachmittags um 16 Uhr, im strömenden Regen im Frankfurter Westend wildfremde Menschen um ein Interview zu bitten; das war eine echte Herausforderung. Aber: Alle haben offene Menschen getroffen und gute Ergebnisse mitgebracht. Authentische und neue Perspektiven. Einige Interviewpartner haben sich sogar fotografieren lassen. Danke Frankfurt!

Professor Hasso Plattner, Stifter des HPI:
Beim Desing Thinking geht es darum, Probleme an ihrer Wurzel zu packen, statt nur einige der Symptome zu behandeln.“
Professor David Kelley, Gründer von IDEO sowie Lead Creator der d.school an der Stanford University:
The big thing about Design Thinking is it allows people to build on the ideas of others, instead of just having that one thread. You think about it, I come up with an idea, and then somebody from somewhere else says, ’Oh that makes me think we should do this and then we could do that.’ And then you get to a place that you just can’t get to in one mind.

Mein Fazit: Es hat großen Spaß gemacht, die Design Challenge zu erleben - und wir haben tolle Lösungen erarbeitet!
Ich werde in Zukunft Design Thinking als Methode immer dann anbieten, wenn es darum geht ergebnisoffene Prozesse kreativ & strukturiert zu gestalten. Sie haben ein komplexes Problem? Sprechen Sie mich an! Gemeinsam finden wir heraus, ob Design Thinking zu Ihrer Herausforderung passt oder ob eine andere Vorgehensweise Sie besser unterstützen kann.

Kommentare

Philip Hurzlmeier

22.02.2018

Hallo Monika,

Mir ging es in dem Workshop ganz ähnlich wie dir: es ist immer wieder erstaunlich, was ein Perspektivwechsel ausmacht - selbst machen anstatt andere anzuleiten.

Besonders spannend finde ich beim Design Thinking den hohen partizipativen Anspruch. Es ist Interessant, wie viel Zeit in die Lösungsfindung fließen kann, wenn man sich nicht ständig durch Diskussionen selbst ausbremst.

Was sagen Sie dazu?: